Klaviersaiten
Klaviersaitendraht, der „Kraftstoff“ zahlreicher Musikinstrumente
Vor über 15.000 Jahren begann die Menschheit mit verschiedenen Materialien wie Tierhaaren oder Naturdarm Vorläufer unserer heutigen Zupfinstrumente, zum Beispiel den Klangbogen zu entwickeln.
Klaviersaitendraht findet man heutzutage aber in dutzenden weiteren Musikinstrumenten über den ganzen Globus verteilt. Sie bilden die Grundlage der Tonerzeugung der jeweiligen Musikinstrumente. Durch zupfen oder schlagen der gespannten Saite entstehen Schwingungswellen, die anschießend durch einen Resonanzkörper in Schallenergie umgewandelt und damit für das menschliche Gehör wahrnehmbar werden. Dies variiert natürlich je nach Musikinstrument und angewendeter Spieltechnik. Wie von einer Gitarre bekannt, werden durch abteilen der Saiten verschiedene Tonhöhen erzeugt. Bei anderen Instrumenten wiederum gibt es für jeden Ton eine extra Saite, sodass eine Trennung oder Abteilung nicht notwendig ist.
Eine allgemeine Regel besagt: Je dünner, kürzer und straffer gespannt die Saite ist, desto höher wird der erzeugte Ton. Klaviersaiten eignen sich daher besonders gut, denn diese sind aus hochfestem Zugstahl und machen so einiges mit. Die besonderen Schwingungseigenschaften erreichen Klaviersaitendrähte aufgrund der besonderen Fertigung des „ziehens“. Der Stahldraht wird durch immer dünnere „Ösen“ gezogen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Aber auch die hohe Materialgüte und die Jahrzehntelange Erfahrung der Firma Röslau in der Fertigung von Saitendraht sorgen für den optimalen Ton. Weiterlesen >